... in und um Koblenz
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Dort, wo die Mosel in den Rhein mündet, liegt die Stadt Koblenz. Als römische Gründung gehört sie zu den ältesten Städten in Deutschland mit einer über 2000-jährigen Geschichte.

 
Das Deutsche Eck - Zusammenfluss von Rhein und Mosel

Trotz vieler Zerstörungen in diversen Kriegen sind der Stadt glücklicherweise viele reizvolle Plätze und Fassaden erhalten geblieben (s.a. Koblenz Geschichte). Koblenz hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen gemütlichen Plätzen und verwinkelten Gassen, Kirchen und einer Vielzahl von Geschäften für einen Einkaufsbummel.


Die Koblenzer Wahrzeichen

Die Festung Ehrenbreitstein
Das Deutsches Eck
Das Kurfürstliches Schloss Der Schängel-Brunnen

Die Festung Ehrenbreitstein am Rhein, gegenüber vom Deutschen Eck [Hotel Merkelbach 2,5 km]
Das Deutsches Eck am Zusammenfluss von Rhein und Mosel [Hotel Merkelbach 2,5 km]
Der Schängel-Brunnen in der Stadt am Rathaus [Hotel Merkelbach 2 km]
Das Kurfürstliches Schloss in der Vorstadt am Rhein gelegen [Hotel Merkelbach 1,5 km]


Koblenzer Plätze & Sehenswürdigkeiten




zum Jesuitenplatz
bei Rathaus und Schängelbrunnen
zum Rathaus
als Weihnachtskalender
zum Görresplatz
Brunnen "2000 Jahre Koblenz"



Theater Koblenz
+ Deinhard-Stammhaus
Münzplatz
nahe Liebfrauen-Kirche
Am Florinsmarkt
Mittelrheinmuseum, Augenroller



  Am Plan
vor Liebfrauen-Kirche
4-Türme, Löhrstraße
Löhrstraße, nahe Am Plan
Beethoven-Haus
Geburtshaus B's Mutter


Am Moselufer in Koblenz

Peter-Altmeier-Ufer
Uferpromenade an der Mosel
Deutscher Kaiser
Mosel, seit 1520 erhalten
Balduinbrücke
Moselbrücke, 1332 erbaut
Alte Burg
am Moselufer
(Stadtbibliothek)


Am Rheinufer in Koblenz




Rheinanlagen
Flaniermeile am Rhein
Deutschherrenhaus
(Museum Ludwig)
Görres-Denkmal
Rheinufer beim Schloss


Altes Regierungsgebäude
und
Pegelhaus
Weindorf
an der Rheinbrücke
Kaiserin Augusta Denkmal
Rheinanlagen - Oberwerth


Rittersturz
Aussichtspunkt am Oberwerth


Kirchen in Koblenz

Basilika St. Kastor
am Deutschen Eck, romanisch
Florinskirche
Altstadt, romanisch
Liebfrauenkirche
Altstadt, romanisch
Herz-Jesu Kirche
Innenstadt, spätromanisch
Jesuitenkirche
Altstadt, Rennaisance-Stil


Koblenz Geschichte

Koblenz kann auf eine mehr als 2000jährige Geschichte zurückblicken und gehört zu den ältesten Städten in Deutschland: 1992 erfolgte die offizielle 2000-Jahrfeier der Stadt Koblenz. Erste Spuren einer Besiedelung dieser günstigen Lage am Zusammenfluß von Rhein und Mosel gehen sogar auf die Steinzeit zurück, was 10.000 Jahre alte Funde beweisen.

Die Römer gründeten hier einst unter dem Feldherren Drusus ein Kastell mit dem Namen 'Castrum apud confluentes', was auf Deutsch übersetzt etwa 'Bei den Zusammenfließenden' bedeutet. Vermutlich war etwa das Jahr 9 v. Chr. das Gründungsjahr des heutigen Koblenz. Drusus gründete während seines Eroberungsfeldzuges in den Jahren 12-9 v. Chr. an dieser strategisch günstigen Stelle das Kastell.

Überliefert sind Aufzeichnungen unter der Herrschaftszeit des römischen Kaisers Tiberius (14-37 n. Chr.) in Zusammenhang mit dem Bau einer Heerstraße zwischen Köln und Mainz. Zu seiner Zeit enstand auch eine Bürgersiedlung, die schon im Jahre 70 von den Batavern wieder zerstört wurde. Danach entwickelte die Stadt sich schnell.

Brücken gab es zunächst nicht. Man setzte mit Booten über und konnte die Mosel auch über eine Furt überqueren. Erst im Jahre 330 ließ Kaiser Konstantin die erste Brücke über die Mosel bauen.

Heute wird Koblenz auch "Stadt der Brücken" genannt mit 4 Moselbrücken und 3 Rheinbrücken.



Pfaffendorfer Brücke
Rhein, um 1939

Moselbrücken
Mosel, heute
Balduinbrücke (Eisstau)
Mosel, um1929


Im Jahr 260 wurde die Stadt von angreifenden Franken zerstört. Koblenz wurde daraufhin gegen Ende des 3. Jahrhunderts mit einer Befestigungsanlage mit 19 Stadttürmen versehen, von der bis heute nur wenig erhalten geblieben ist. Die neue Befestigungsanlage konnte allerdings auch nicht verhindern, dass die Franken bei einem erneuten Angriff Im 5. Jahrhundert die Stadt eroberten und die Römer endgültig vertrieben. Die Stadt wurde nun zur fränkischen Königspfalz.

Im Jahre 1018 gelangte Koblenz durch eine Schenkung Heinrichs II. in den Besitz des Kurstaates Trier. Die Stadt wurde zur zweiten Residenzstadt der Erzbischöfe und Kurfürsten. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadtbefestigung erweitert. Neben dem Deutschritterorden siedelten sich auch Dominikanerorden (1233), Franziskanerorden (1236) und Jesuiten (1580) an.

Im 17. Jahrhundert (30jähriger Krieg) zerstörten Franzosen und Schweden die Stadt. 1794 erfolge erneut eine Zerstörung durch Franzosen. Koblenz wurde bis 1814 Hauptstadt des französischen Departements "Rhin et Moselle". In der Folgezeit wurde die Stadt zwei mal von Franzosen angegriffen und teilweise zerstört.

Schutzmann und Marktfrau
"Koblenzer Originale" am Münzplatz
Der Augenroller
Sagenfigur am Florinsmarkt
Der Trommler
"Koblenzer Original" am Münzplatz

1815 wird Koblenz preußisch. Die Rheinpromenade in der bis heute erhaltenen Form wird angelegt.

Im zweiten Weltkrieg wurden Koblenz große Schäden zugefügt. Über 80% der Stadt wurden zerstört. Die Häuser wurden in den Jahren danach wieder liebevoll aufgebaut.

Seit 1962 darf sich Koblenz Großstadt nennen und hat heute ca 107.000 Einwohner.
1992 Koblenz feiert 2000-jährige Stadtgründung (Erste urkundl. Erwähnung 9 v. Chr.).


Festung Ehrenbreitstein - Koblenzer Wahrzeichen

Festung Ehrenbreitstein in der Abenddämmerung

Gegenüber dem Deutschen Eck liegt in 118 m Höhe über dem Rhein die Festung Ehrenbreitstein. Sie war einst die stärkste Festung am Rhein und ist noch heute die zweitgrößte Festung in Europa nach Gibraltar. Im Kriegsfall fanden hier 1500 Soldaten und 80 Kanonen Platz.


Rheinansicht der Festung
Ehrenbreitstein nachts Luftaufnahme der Festung

Das Festungsplateau bietet einen wunderschönen Ausblick auf Koblenz, das Deutsche Eck, den Zusammenfluss von Rhein und Mosel und weit darüber hinaus in Westerwald, Eifel und Hunsrück.

Auf der Festung sind heute untergebracht:

das Landesmuseum Koblenz mit Exponaten zur Geschichte von Weinbau, Handwerk und Rheinschifffahrt
das Landesamt für Denkmalpflege mit Schwerpunkt Burgen, Schlösser und Altertümer
das Ehrenmal des Deutschen Heeres
eine Jugendherberge


Luftaufnahme mit Rhein & Mosel Kanone "Greif" von 1524 Ehrenbreitstein Innengelände

Die Festung ist ganzjährig geöffnet
, erreichbar mit dem Auto, zu Fuß oder auch mit einem Sessellift.
Eintrittspreise: (Stand: 2007)
• Erwachsene: 1,10 € | Kinder 6 bis 14 Jahre: 0,60 €
• Gruppenpreise (ab 10 Personen): Erwachsene 0,60 € p.P. | Kinder 0,50 € p.P.
Führungen: April bis Oktober: täglich von 10 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde
Besucherdienst Tel. (0261) 66 75-40 00; Fax ( 02 61 ) 66 75-44 44
Sessellift Öffnungszeiten:
Ostern bis Ende Mai und September bis Oktober 10 -17 Uhr und Juni bis September 9 -17:50 Uhr
Tel. (02 61) 7 37 66 Geschäftsstelle: (02 61) 7 51 90
Infos: Tel: 0261 - 9742444
Weitere Infos & Bilder zur Festung auf www.rheintourist.de und www.wikipedia.de.

Deutsches Eck - Koblenzer Wahrzeichen


Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel liegt das "Deutsche Eck"

Zum Deutschen Eck führen schön angelegte Uferpromenaden die zu einem Spaziergang einladen: Die Rheinanlagen mit dem Konrad-Adenauer-Ufer und an der Mosel das Peter-Altmeier-Ufer. Hier finden Sie Koblenzer Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und auch gemütliche Biergärten.

Das Deutsche Eck wird auch genutzt als Open-Air Veranstaltungsort für Konzerte und Stadtfeste, z.B. "Rhein in Flammen", "Mittelrheinmarathon", Public Viewing mit Großleinwand, ...

Kostenpflichtige Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe vorhanden.

Das Deutsche Eck kann das ganze Jahr über kostenlos bestiegen und besichtigt  werden. Eine Treppe führt über 107 Stufen zu einem Aussichtsring. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick nicht nur auf Rhein und Mosel, sondern auch auf die gegenüberliegende Festung Ehrenbreitstein.




Deutsches Eck Kreuz Deutschordensritter Deutsches Eck bei Nacht

Historie des Deutschen Eck:
Im Jahr 1216 gründete der Deutschritterorden eine Niederlassung hinter dem heutigen Deutschen Eck.  Aus der Bezeichnung 'Deutscher Ordt' entstand später der Name 'Deutsches Eck'. Das Wappenkreuz der Deutschordensritter ist bis heute erhalten als Steinbild in einer Bruchsteinwand hinter dem Deutschen Eck am Deutschordenhaus.
1897 wurde das Reiterstandbild mit Kaiser Wilhelm I. errichtet.
Es zeigt den Kaiser auf einem Pferd sitzend, begleitet von der Siegesgöttin. Kaiser Wilhelm I. (1797-1888) wurde nach seinem Tod diese Ehre zuteil als Dank für die "Einigung des Deutschen Reiches". Am 31. August 1897 wurde es von seinem Enkel, Kaiser Wilhelm II. eingewiehen, der auch die Entscheidung zum Bau an dieser Stelle getroffen hatte.
1942 gab es Pläne, das Denkmal einzuschmelzen um Metall für die Waffenproduktion zu gewinnen, was jedoch verhindert werden konnte.
Im März 1945 wurde das Standbild von den Amerikanern vom Sockel geschossen.
Das Standbild hing nun zum Rhein hin herunter. Teile des raren Kupfers verschwanden in Nacht und Nebel Aktionen, bis schließlich das komplette Standbild verschwunden war. In Koblenz begann ein reger Buntmetallhandel   und ein halbes Jahr später fuhr die Straßenbahn wieder durch die Stadt, nachdem sie neue Kupferleitungen bekommen hatte! 
Man erzählte sich: Das einst höchste Reiterstandbild von ganz Europa ist jetzt zum längsten Denkmal der Welt eingeschmolzen.
Reste der Figurengruppe tauchten später wieder auf, unter anderem der Kopf des Kaisers, der sich heute im Koblenzer Mittelrhein-Museum befindet.
Am 18. Mai 1953 wird das Deutsche Eck zum Mahnmal der deutschen Einheit.
Der damaligen Bundespräsident Theodor Heuss nahm die Einweihung vor. Auf dem leeren Sockel wurde ein Fahnenmast mit der Deutschen Fahne aufgestellt.
1993 erstellte man eine originalgetreue Kopie des Reiterstandbildes aus Bronzeguss.
Dies wurde möglich durch eine großzügige Spende der Koblenzer Familie Theißen, sowie weiteren Spenden aus der Bevölkerung. Am 25. September 1993 wurde das "neue" Reiterstandbild bei strömendem Regen feierlich eingeweiht.

Reiterstandbild Blick auf die Flussmündung Uferbefestigung

Heute wehen die Fahnen der 16 deutschen Bundesländer auf der Landzunge zwischen Rhein und Mosel. An ihrer Spitze, genau am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, steht die bundesdeutsche Fahne.

Drei Betonstücke der Berliner Mauer
stehen seit 1990 an der Mosel-Promenade am Deutschen Eck. Die Mauerstücke sind den Opfern der Teilung Deutschlands gewidmet. Nach der Wiedervereinigung 1989 hatte das Deutsche Eck seine sinnstiftende Bedeutung  als "Mahnmal der Deutschen Einheit" verloren.

Abendstimmung Hochwasser Frontalansicht

Das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms in Zahlen:
Planung: Professor Hundrieser und Bruno Schmitz
Bauzeit: 1893 bis 1897
Höhe des Denkmals: 37 m
Höhe der Bronzestatue: 14 m
Die Pfeilerhalle ist 10 m hoch und mit 20 quadratischen Säulen versehen.
2.900 m3 Granit wurden verarbeitet
Gewicht: 63,5 Tonnen
Baukosten im Jahre 1897: 60 Millionen Goldmark
Baukosten im Jahre 1993 (Rekonstruktion): 3,4 Millionen DM
Weitere Infos & Bilder zum Deutschen Eck: www.rheintourist.de und www.wikipedia.de.

Kurfürstliches Schloss - Koblenzer Wahrzeichen

Das kurfürstliche Schloss in Koblenz

Das kurfürstliche Schloss liegt in der Vorstadt bei der Pfaffendorfer Brücke nur wenige Meter von der Rheinpromenade. Der große Schlossvorplatz wird im Sommer gerne für Live-Konzerte und Veranstaltungen genutzt.
Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Schloss: Luftaufnahme Rheinfront Schloss: Rheinfront

Das Schloss gehört zu den bedeutendsten Schlossbauten des französischen Frühklassizismus und ist eines der letzten Residenzschlösser, die noch vor der Französischen Revolution in Deutschland gebaut worden sind.

Kurfürst Clemens Wenzeslaus ließ 1777-1786 dieses Schloss errichten. In den Jahren 1850 bis 1857 amtierte hier als preußischer Militärgouverneur Prinz Wilhelm – der spätere deutsche Kaiser Wilhelm I.

Schloss: Stadtseite Schloss: Stadtseite

Eigentümer des Schloss ist die Bundesrepublik Deutschland. Heute wird die ehemalige Residenz als Bürogebäude für verschiedene Bundesbehörden (z. B. Oberfinanzdirektion, BWB, Prüfungsamt des Bundes) genutzt.
Eine Besichtigung ist deshalb leider nur möglich bei Sonderveranstaltungen.

Weitere Infos & Bilder zum kurfürstlichen Schloss Koblenz auf www.wikipedia.de.

Der Kowelenzer Schängel - das Koblenzer Wahrzeichen

Der Schängelbrunnen: Wer nicht aufpasst wird nassgespritzt!

Der "Schängel" ist die mundartliche Bezeichnung des Koblenzer Lausbuben. Jeder in Koblenz Geborene ist gemeinhin stolz, sich als ein solcher „Kowelenzer Schängel" bezeichnen zu dürfen, die Mädels natürlich auch!

Der Schängelbrunnen
steht inmitten der Renaissance- und Barockbauten des heutigen Rathauses beim Koblenzer Standesamt.
Mit diesem Brunnen hat man dem Koblenzer Schängel und seinen Streichen ein Denkmal gesetzt, ebenso der Lebensfreude der Koblenzer Bürger. Die Bronzefigur ist einem Jungen nachgebildet und speit etwa alle zwei Minuten einen sprühenden Wasserstrahl mehrere Meter weit über das Brunnenbecken hinaus.

Wieso eigentlich "Schängel" ?? 
Der Begriff
Schängel stammt aus Zeit, als Koblenz von den Franzosen besetzt war (20 Jahre: 1794-1814).  Gemeint waren damit ursprünglich die von den Franzosen abstammenden Kinder deutscher Mütter. Der gängigste Name war damals Hans oder Johann, was dem französischen Jean entspricht. Die Koblenzer hatten aber Schwierigkeiten, Jean französisch auszusprechen, und in der Mundart der Koblenzer wurde daraus Schang.
So war im Laufe der Jahre der Begriff  "Schängelche" geboren!

Das Lied vom "Kowelenzer Schängelche":
Text: Josef Cornelius Musik: Karl Kraehmer

1. Strophe 2. Strophe 3. Strophe
Et es bekannt doch iwweral,
et waiß och jedes Kend,
dat närjens en der ganze Welt
die Schängelcher mer fend
als hei bei ons am Deutsche Eck
wo seit ur-aler Zeit
dat Kowelenzer Schängelche
am allerbest gedeiht.

Et es vur keinem bang,
on singt sei Lewe lang:
Refrain: E lustig ...
On wenn em och dä kalte Wend
als dorch dat Bexje blähst,
et niemols dä Humor verleert,
dä Kopp nie hänke lähst.
Et singt on peift, es kreuzfidel
on heppt grad wie en Spatz,
on wer met im kai Spaß verstieht
dat es en Bullewatz.

Wo Zitz on Zores hei,
do es et stets debei.
Refrain: E lustig ...
Dat Kowelenzer Schängelche
läßt nie em Lewe noh.
On wenn et mol en Schängel es
sein annere widder doh.
Su lang ons Mädcher Engelcher
dat es de Quintessenz:
do get et och noch Schängelcher
en onser Residenz.

Drom hol sich jeder schnell
an uns hei dat Model:
Refrain: E lustig ...

Refrain:
E lustich Kowelenzer Schängelche ich sein,
Gedaaft met Rhein, Musselwasser on met Wein.
Gesond an Herz, an Lewer on der Lung,
on sein och meiner Modder ihre allerbeste Jung!

 

Jesuitenplatz

Der Jesuitenplatz liegt in der Koblenzer Altstadt beim Rathaus und dem Schängel-Brunnen.

Der Jesuitenplatz in der Altstadt mit Cafes und Kneipen

Der Jesuitenplatz ist wohl einer der schönsten Plätze der Stadt.
Hier laden Straßencafes zum Verweilen ein inmitten der historischen Häuser, die den Platz umgeben.
Empfehlenswert nach einem Einkausbummel oder einer Stadtbesichtigung!

Der Platz bekam sein heutiges Aussehen im Jahre 1770. Vorher befanden sich hier Gärten und Häuser.

Das Denkmal auf dem Platz ist Prof. Johannes-Müller gewidmet, einem Forscher und Physiologen, der 1801 als Sohn eines Schuhmachers in der angrenzenden Jesuitengasse geboren wurde.


Rathaus der Stadt Koblenz

Das Rathaus der Stadt Koblenz (Rathausgebäude II) befindet sich in der Altstadt nahe Jesuitenplatz und Schängel-Center am Zentralplatz.

Rathausplatz (Innenhof) Das Rathaus als Adventskalender

Im Innenhof des Rathausplatz befindet sich der Schängelbrunnen.
In der Weihnachtszeit werden die 24
Dachgauben-Fenster als Adventskalender genutzt.

Das alte Rathaus der Stadt Koblenz wurde 1580 erbaut. Von 1580-1773 wurde es als Jesuitenkolleg genutzt, danach als Gymnasium und seit 1895 ist es das Rathaus der Stadt Koblenz.


Görresplatz

Historiensäule am Görresplatz: Darstellung der 2000jährigen Geschichte

Der Görresplatz liegt in der Altstadt in der Nähe von Theater und Jesuitenplatz.


Der Historienbrunnen ist der Blickfang auf dem Görres-Platz. Das Land Rheinland-Pfalz schenkte ihn der Stadt Koblenz 1992 zur 2000-Jahrfeier. Fertiggestellt wurde die Säule jedoch erst im Jahr 2000.

Die zehn Meter hohe Historiensäule im Brunnen zeigt Szenen aus der wechselvollen Geschichte der Stadt von den römischen Anfängen bis heute.
Rings um den Platz sind zahlreiche Gaststätten, Kneipen und Szenelokale.


Stadttheater & Deinhard-Stammhaus


Koblenzer Stadttheater

Das Theater der Stadt Koblenz liegt am Deinhardplatz in der Nähe von Görresplatz und Schloss.

Das Stadttheater ist der einzige erhaltene klassizistische Theaterbau am Mittelrhein und das früheste erhaltene Beispiel eines Rangtheaters. Es wurde 1787 eröffnet.
Das Innere des Gebäudes, das inzwischen das einzige erhaltene Schauspielhaus seines Jahrhunderts im Rheinland ist, entspricht noch weitgehend dem Gründungsbau und besteht aus einem Zuschauerraum mit drei freischwebenden Rängen für 450 Besucher.
Nähere Informationen unter www.theater-koblenz.de

Deinhard-Stammhaus


Sektkellereie Deinhard: Stammhaus in Koblenz

Das Stammhaus der Sektkellerei Deinhard liegt direkt neben dem Theater.
Im ältesten Teil der Deinhard-Keller, die aus der Zeit um 1850 stammen, wurde 1969 das Deinhard-Kellermuseum eingerichtet. Unter fachkundiger Führung, anhand vieler Originalgeräte und –maschinen, wird hier die frühere Wein- und Sektbereitung erläutert.

Das Deinhard-Kellermuseum wurde 1969 im ältesten Teil der Deinhard-Keller, die aus der Zeit um 1850 stammen eingerichtet. Unter fachkundiger Führung, anhand vieler Originalgeräte und –maschinen, wird hier die Wein- und Sektbereitung erläutert. Alle wichtigen Vorgänge werden an Hand von alten Geräten und Maschinen veranschaulicht.

Kellerführungen mit Sektprobe werden angeboten - nur nach vorheriger Anmeldung:

Tel.: 0261 - 91 151-520 und
www.deinhard.de


Münzplatz

Schutzmann und Marktfrau
Koblenzer Originale
Der Münzplatz
Im Hintergrund die Liebfrauenkirche
Der Trommler
Koblenzer Original

Der Münzplatz liegt am Ende der Löhrstraße (Fußgängerzone, Einkaufsstraße) bei der Liebfrauenkirche.
Die Münzen der Kurfürsten von Trier wurden seit dem 11. Jahrhundert in Koblenz geprägt.
Das Münzmeisterhaus der kurfürstlich-trierischen Münze lag seit 1667 im Bereich des heutigen Münzplatzes. Zur Münze gehörten damals mehrere Gebäude (Schmelze, Strecke, Pochwerk, Schlosserei, Weißstückküche, Glühöfen, Probierhaus), die Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurden und den heutigen Münzplatz freigaben.

Erhalten ist heute nur das ehemalige Wohnhaus des Münzmeisters Meydinger, das 1761/63 (von Johann Seiz) errichtet wurde und zeitweise als Polizeistation diente. Heute befinden sich in diesem Haus eine Jugendbegegnungsstätte und Räume für Kunstausstellungen.

Am Münzplatz finden sich einige gemütliche Cafes, Kneipen und Szenelokale.



Florinsmarkt

Der Florinsmarkt liegt neben der Florinskirche nahe der Alten Burg an der Mosel.


Mittelrheinmuseum Der Augenroller Florinskirche

Dieser Platz erschließt ein Ensemble aus insgesamt vier sehenswerten historischen Gebäuden:
Der Bürresheimer Hof (1660)
Das "Kauf- und Danzhaus" (1425) heute Mittelrhein-Museum (mit Augenroller unter der Turmuhr)
Das Alte Schöffenhaus (1528) mit schönem Erker an der Moselseite
Die Florinskirche (um 1100)
Dieses Ensemble ist eine der schönsten Baugruppen der Stadt.

Bürresheimer Hof Altes Schöffenhaus

Das Mittelrhein-Museum zeigt eine der bedeutendsten Sammlungen rheinromantischer Gemälde sowie Exponate der Frühzeit bis zum 20. Jahrhundert.

Der "Augenroller"
an der Fassade des Mittelrheinmuseums unter der Turmuhr.
Die Augen sind mit einem Uhrpendel gekoppelt. D
er Sage nach wurde 1536 der Raubritter Johann Lutter von Kobern zu unrecht hingerichtet . Er soll vor der Köpfung dem Publikum noch einmal kräftig die Zunge herausgestreckt mit den Augen gerollt haben.

Der Bürresheimer Hof: von 1851 bis zur Reichspogromnacht im Jahre 1938 war hier die jüdische Synagoge untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Seit dem Wiederaufbau in den 50er Jahren befindet sich die Jugendbücherei sowie ein kleines Museum zum Andenken an die jüdische Gemeinde in dem historischen Gebäude.

Die Florinskirche: 12. und 14. Jahrhundert mit Römerturm (4. Jahrh.) und Kapitelhaus (13. Jahrh.)
Florinskirche


Am Plan

Der Plan befindet sich in der Altstadt unterhalb der Liebfrauenkirche inmitten der Einkaufszone.



Am Plan: Gemütlichkeit inmitten der Altstadt

Schon seit Jahrhunderten ist der Plan das Kommunikationszentrum der Stadt. 1610 befand sich hier ein Galgen. Ein Brunnen erinnert an den Bau der ersten Wasserleitung der Stadt, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts gebaut wurde.

Die erhaltenen bzw. wieder erstandenen Gebäude des 18. Jahrhunderts verbreiten eine wohlige Atmosphäre.

Die alte Feuerwache wurde 1719 hier als Stadtkommandantenhaus erbaut, diente 1805-1895 als Rathaus. Von 1910-1973 war hier die Koblenzer Feuerwehr untergebracht. Wegen Platzmangel und der ungünstigen Verkehrslage wurde 1973 die Hauptwache der Berufsfeuerwehr verlegt. Heute befinden sich an dieser Stelle Gaststätten.

Vom Plan gut sichtbar: Die Liebfrauenkirche mit Zwiebeltürmen


Die Vier-Türme in der Löhrstraße

Die "Vier-Türme" liegen am Plan in der Löhrstraße (Fußgängerzone, Einkaufsstraße).

Die Vier-Türme

Diese 4 Eckhäuser mit den prachtvollen, stuckverzierten Erkern wurden 1608 erbaut und in den Jahren 1689–1692 erneuert.

Im 2. Weltkrieg wurde ein Erker völlig zerstört (über dem Zigarrengeschäft). Alle vier Eckhäuser
sind nach dem Krieg in historischer Form wiedererrichtet worden.

Löhrstraße - die Haupteinkaufsstraße in Koblenz


Mutter-Beethoven Haus

Das Geburtshaus von Maria Magdalena Keverich, der Mutter Ludwig van Beethovens liegt im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein unterhalb der Festung. Es ist heute ein Museum.


Mutter-Beethoven Haus Innen im Haus
Ludwig van Beethoven

In diesem Haus wurde die Mutter Ludwig van Beethovens
(* 1770, † 1827) geboren:
Maria Magdalena Beethoven, geb. Keverich
( * 19.12.1746, † 17.7.1787).

Das Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde von der Stadt Koblenz restauriert
als "Beethoven - Gedenkstätte im Mutter-Beethoven-Haus“. Seit 1975 ist das Museums-Haus für die Öffentlichkeit zugänglich.

Präsentiert werden neben der Geschichte von Ehrenbreitstein als kurfürstlicher Residenzstadt, die Familiengeschichte der Keverichs und daran anschließend Beethovens Jugendzeit und sein Wirkungs- und Lebenskreis in Verbindung mit seinen Freunden. Das historische Umfeld der Epoche Beethovens wird hier lebendig: mit historischen Dokumenten aus Musik und Literatur insbesondere der Schriftstellerin Sophie von La Roche, ihrem Enkel, dem Dichter Clemens Brentano, ihrer Enkelin Bettina von Arnim sowie der in Koblenz geborenen berühmten Opernsängerin Henriette Sontag.

Das Museum enthält der Welt größte Beethovensammlung in Familienbesitz - Eigentum der "Geheimrat - Julius - Wegeler - Stiftung" in Koblenz.

Adresse:

Telefon:
Wambachstraße 204
56077 Koblenz Ehrenbreitstein

0261-9730669



Am Moselufer in Koblenz

Peter-Altmeier-Ufer an der Mosel

Alte Burg Ufer-Promenade Hotelschiffe am Ufer

Das Peter-Altmeier-Ufer verläuft vom Deutschen Eck entlang der Mosel bis zur ersten Staustufe (zwei Kilometer).

Der ein Kilometer lange Abschnitt des Moselufers zwischen Deutschem Eck und Balduinbrücke ist besonders sehenswert: Die Uferpromenade mit den Ankerplätzen der Hotelschiffe verläuft entlang schöner Grünanlagen und Fassaden der Altstadt, vorbei am Deutschen Kaiser bis zur Alten Burg an der Balduinbrücke.

Mosel-Schiffspier Grünanlagen Ufer-Promenade

Deutscher Kaiser

Der "Deutsche Kaiser" liegt am Peter-Altmeier-Ufer an der Mosel und wurde um 1520 von dem Koblenzer Schöffen und Münzmeister Konrad von Lengenfeld errichtet.

Der "Deutsche Kaiser" - seit 1520 unbeschadet in Koblenz

Der Deutsche Kaiser ist ein
spätgotischer Adelsbau und hat als einziges spätmittelalterliches Gebäude der Altstadt seit 1520 alle Kriegswirren unbeschadetet überstanden. Auffällig ist insbesondere das Maßwerkfries und der ausgeprägte Zinnenkranz der wohnturmartigen Hauses.

Wer einen Eindruck von der ursprünglichen Gestaltung der Räumlichkeiten des alten Adelshauses bekommen möchte, sollte sich das gut erhaltene Sterngewölbe im Erdgeschoss ansehen (ehemalige Eingangshalle).

Heute befindet sich in dem denkmalgeschützten Haus eine Gaststätte: Der "Deutsche Kaiser".

Balduinbrücke


Balduinbrücke am Peter-Altmeier-Ufer

Die Balduinbrücke ist eine steinerne Bogenbrücke über die Mosel aus dem 14. Jahrhundert. Sie verbindet die Koblenzer Altstadt mit dem Stadtteil Lützel und ist die älteste erhaltene Brücke von Koblenz.

In einer Länge von 325 m zwischen den Widerlagern überspannt die historische Balduinbrücke die Mosel neben der Alten Burg.
Die früher mindestens 20 und heute 11 Bögen zählende "steinerne" Brücke über die Mosel wurde um 1332 von dem Erzbischof und Kurfürsten Balduin von Luxemburg begonnen. Auf der Brücke erinnert eine Steinfigur, geschaffen von dem Koblenzer Bildhauer Rudi Scheuermann, an diesen Kurfürsten.
Zwischen 1860 und 1867 wurden 50 m stromabwärts Reste einer Pfahlbrücke aus römischer Zeit entdeckt. Kurfürst Balduin

Am 7. März 1945 zerstörten deutsche Truppen bei ihrem Rückzug die Balduinbrücke wie auch die anderen Koblenzer Brücken. Der Abschluss des Wiederaufbaus wurde am 23. August 1949 in Anwesenheit des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Peter Altmeier gefeiert.


Einen schicksalhaften Eingriff erlitt die Balduinbrücke mit der Kanalisierung der Mosel in den 1960ern. Teile der Brücke mussten abgebrochen werden, um der Schifffahrt Platz zu machen. Auf der nördlichen Hälfte (Stadtteil Lützel) überspannt seitdem eine moderne Konstruktion den Schifffahrtskanal. Im Jahr 1975 wurde nach langer Bauzeit die umgebaute und restaurierte Balduinbrücke vollendet.


Alte Burg

Die Alte Burg liegt am Peter-Altmeier-Ufer an der Mosel neben der Balduinbrücke.

Alte Burg - Moselansicht Alte Burg - Luftansicht Alte Burg - Straßenansicht

Die Alte Burg ist eine ehemalige kurfürstliche Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert.
1260-1286 wurde die Trutzburg vom Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen als Trutzburg gegen die nach Selbständigkeit strebenden Koblenzer Bürger errichtet und mit Gräben und Mauern gesichert.

Später wurde die Alte Burg in der Renaissance und im Barock erweitert.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Burg nur geringfügige Schäden und wurde in den Jahren 1960 bis 1962 komplett restauriert.

Erhalten geblieben ist heute nur noch das Burghaus, das heute die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv von Koblenz beherbergt.

Erhalten geblieben ist heute nur noch das Burghaus, das heute die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv von Koblenz beherbergt.

Am Rheinufer in Koblenz


Die Rheinanlagen - Uferpromenade am Rhein

Die Rheinanlagen

 
Die Koblenzer Flaniermeile sind die Rheinanlagen. Die 3,5 Kilometer lange Uferpromenade verläuft zwischen dem Deutschen Eck und dem Schwanenteich beim Kaiserin-Augusta-Denkmal auf dem Oberwerth.




Zierbrunnen
mit Blumen
Max von
Schenkendorf
Konrad-Adenauer-
Ufer

Der Bereich zwischen Deutschem Eck und Kurfürstlichem Schloss ist das Konrad-Adenauer-Ufer. Im Anschluss daran folgen rheinaufwärts die  Kaiserin - Augusta-Anlagen. Verschiedene Denkmäler, Sehenswürdigkeiten und Grünanlagen säumen den Weg.
Auch die Koblenzer gehen gerne am Wochenende auf der Uferpromenade spazieren, nicht zuletzt auch wegen der Biergärten, Cafes und Weinlokale entlang des Wegs.



Schiffsanleger Biergärten

 

1. Abschnitt: Konrad-Adenauer-Ufer (Deutsches Eck - Schloss 1 km)
Das Konrad-Adenauer-Ufer ist der erste Abschnitt der Rheinanlagen vom Deutschen Eck bis zum Kurfürstlichen Schloss an der Pfaffendorfer Rheinbrücke (1 km).
Entlang der Uferpromenade liegen zahlreiche Schiffslandebrücken für Personenschiffe, die von Ostern bis Oktober Fahrten auf Rhein und Mosel anbieten.


Gleich beim Deutschen Eck liegt die Basilika St. Kastor und das Deutschherrenhaus mit dem Museum Ludwig (franz. Kunst der Neuzeit).
Ein kurzer Abstecher dorthin lohnt sich!


Basilika St. Kastor Deutschherrenhaus

Im weiteren Verlauf des Konrad-Adenauer-Ufers (rheinaufwärts) folgt das Alte Regierungsgebäude, heute Sitz des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB).

Direkt vor dem BWB liegt das achteckige Kranhäuschen, das heutige Pegelhaus. Hier steht ein alter Rheinpegelanzeiger von 1887 und Markierungen der höchsten Hochwasserstände in Koblenz.

Ein Aussichtspunkt, der "Rheinkavallier" findet sich hier am Rheinufer mit schöner Aussicht auf Festung Ehrenbreitstein und die Schiffahrt.

Altes Reg.-gebäude, Pegelhaus
Hochwasser, Pegeluhr
Alter Kran, heute Pegelhaus

Weiter rheinaufwärts liegt das Görresdenkmal und dahinter das Kurfürstliche Schloss.

Das 5,23 Meter große Josef-Görresdenkmal wurde aufgestellt zum 150. Geburtstag des 1776 in Koblenz geborenen politischen Publizisten. Görres war der Gründer und erste Herausgeber der Zeitung "Rheinischer Merkur". Er gründete das Blatt
1814 in Koblenz. Der Rheinische Merkur wird noch heute als Wochenmagazin herausgegeben.

Kurfürstliches Schloss Görres-Denkmal Eingang Schlossgarten

Das Kurfürsliche Schloss
gehört zu den bedeutendsten Schlossbauten des französischen Frühklassizismus (erbaut: 1777-1786). Heute ist das Schloss Sitz verschiedener Bundesbehörden. Von außen kann das Gebäude besichtigt werden,  das Innere des Schlosses ist nicht für Besucher geöffnet.

Kaiserin-
Augusta-Anlagen
Blick von der
Pfaffenforfer Brücke
Konrad-Adenauer-Ufer:
Aussichtspunkt
Rheinkavallier

2. Abschnitt: Kaiserin-Augusta-Anlagen (Schloss - Oberwerth 2,5 km)

Die Kaiserin-Augusta-Anlagen

Die Kaiserin-Augusta-Anlagen
beginnen beim Schloss und verlaufen rheinaufwärts bis zum Schwanenteich auf dem Oberwerth (ca. 2,5 km). Dieser Uferabschnitt der Rheinanlagen ist ruhiger und hat viele schöne Parkanlagen und Grünflächen.
Die Kaiserin-Augusta-Anlagen wurden 1856 - 1861 angelegt im Auftrag
der Gemahlin Kaiser Wilhelms I., Augusta von Sachsen - Weimar - Eisenach. Die gärtnerische Planung  erstellte der preußische Gartenbaumeister Peter Lenné. Der damalige Park führte von der Eisenbahnbrücke im Stadtteil Oberwerth bis zur Pfaffendorfer Brücke (ca. 3 km).

Hinter dem Görresdenkmal liegt die Pfaffendorfer Brücke (B49), die die Koblenzer Innenstadt mit dem Stadtteil Pfaffendorf (auch genannt das "Rheinische Nizza") verbindet.



Pfaffendorfer Brücke Brücken-
monument
Rhein-Mosel-Halle
Neben der Pfaffendorfer Brücke erinnert das von Königin Augusta gestiftete und an ihrem Geburtstag am 29. September 1864 eingeweihte Brückenmonument mit Reichsadler an die Erbauer der Brücke.
An der Brücke liegt auch die Rhein-Mosel-Halle, die Stadthalle von Koblenz für große Veranstaltungen und Kongresse.



Das Weindorf an der Pfaffendorfer Brücke

Das Weindorf an der Pfaffendorfer Brücke wurde 1925 erbaut und nach Zerstörungen im zweiten Weltkrieg im Jahr 1951 wiedererrichtet.
Das Weindorf war nie ein Dorf im eigentlichen Sinne, vielmehr eine Gruppierung von Fachwerkbauten.
In Verbindung mit der "Reichsausstellung deutscher Wein" wurde der Ort 1925 als "Weindorf" eingeweiht und seitdem als Weinlokal betrieben.
Die vier Fachwerkhäuser um den "Dorfplatz" mit Pavillon tragen Namen von deutschen Weinbaugebieten.

Ein Cafe und ein schöner Biergarten direkt am Rhein liegen etwa 600 Meter weiter rheinaufwärts.


Detail: Kaiserin Augusta Kaiserin-Augusta-Denkmal Salvetempel

Das Kaiserin-Augusta-Denkmal liegt einen Kilometer entfernt vom Weindorf. Der Weg dorthin führt durch Wiesen und vorbei an Blumenanlagen.
Augusta, die Gattin von Kaiser Wilhelm I., verbrachte gerne Zeit in dieser von Ihr geschaffenen Parkanlage. Nach Ihrem Tod ließ die Stadt zum Dank und Gedenken an die beliebte Herrscherin dieses Denkmal errichten.

Der Luisen- oder Salvetempel (erbaut um 1890) in unmittelbarer Nähe erinnert ebenfalls an Kaiserin Augusta. Die Sitzbank im Innern des achteckigen Pavillons ist umgeben von acht gusseisernen Säulen geschmückt mit Lorbeerkränzen.
Schönes Plätzchen zum Ausruhen oder ein Picknick!


Der Schwanenteich in der Rheinlache

Der weitere Weg wird nun beschaulich-gemütlich:
Wir kommen vorbei an der Rheinlache, einem toten Nebenarm des Rheins zwischen der Halbinsel Oberwerth und den Kaiserin-Augusta-Anlagen.

Zwischen 1950 und 1970 lag in der Lache eine schwimmende Freilichtbühne. Diese von viel Natur umgebene Operetten-Bühne zog bis zu ihrer letzten Saison 1970 über eine Million Besucher an und wurde schließlich wegen Klagen eines Anwohners wieder abgebaut.
Anlässlich der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz ist die "Operette auf der Rheinlache“ wieder in der Diskussion.


Der Schwanenteich liegt hinter der kleinen Brücke über die Rheinlache. In dem beschauliche tümpelartigen Gewässer sind Enten und andere Vogelarten zu finden - und natürlich auch Schwäne.
Hier endet unser kleiner Spaziergang entlang der Rheinanlagen.

Wer noch weiter den Rhein hoch spazieren möchte überquert die Brücke am Schwanenteich und folgt dem Straßenverlauf. Hier liegen die Rheinwiesen - eine großflächige grüne Oase am Rande des Wohngebiets Oberwerth, direkt am Rhein. Auch das Koblenzer Freibad am Rhein ist in der Nähe. Es führt ein Weg entlang und durch die Rheinwiesen.

Bis zur Königsbacher Brauerei (Brauereiausschank!) sind es vom Schwanenteich aus etwa 2,5 Kilometer. Ab den Rheinwiesen verläuft ein schöner Weg entlang des Rheins. Vor der Brauerei ist eine Schiffsanlegestelle.

Sie können von der Königsbach per Schiff wieder zurück nach Koblenz kommen (Ostern bis Oktober). Es ist ratsam vorher anzufragen, ob die Schiffe fahren:
Personenschifffahrt Merkelbach, Telefon: 0261-76810


Deutschherrenhaus am Blumenhof

Das Deutschherrenhaus liegt am Rhein zwischen dem Deutschen Eck und der Basilika St. Kastor.

Deutschherrenhaus mit dem Kreuz der Deutschordenritter

Das Deutschherrenhaus ist das ehemalige Verwaltungsgebäude des deutschen Ritterordens,
der sich um 1216 in Koblenz niederließ. Es steht mitten im romantischen Blumenhof.

Die Niederlassung der Deutschordensritter an dieser Stelle nahe dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel hat auch dem Deutschen Eck seinen Namen gegeben.

Von der stattlichen Dreiflügelanlage des Deutschherrenordens ist heute nur noch das ehemalige Komturhaus (Verwaltungsgebäude) erhalten. Von den übrigen Ordensbaulichkeiten, der Kirche, dem Moselhaus, der Trotzenburg und dem Torhaus, sind lediglich noch einige Trümmerreste zu sehen.

Im Sommer finden
auf der Freilichtbühne im Innenhof Konzerte & Theateraufführungen statt.

Parkanlage um das Deutschherrenhaus

Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört und 1953 in alter Form wieder aufgebaut.

Seit 1992 befindet sich im Deutschherrenhaus das Museum Ludwig, in dem zeitgenössische, vorwiegend französische Kunst ausgestellt wird.

Görresdenkmal

Das Görresdenkmal steht in den Rheinanlagen nahe der Pfaffendorfer Brücke vor dem Kurfürstlichen Schloss.



Görres-Denkmal vor dem Schloss

Das Görresdenkmal wurde 1776 in den Rheinanlagen aufgestellt anlässlich des 150. Geburtstag des berühmten Koblenzers. Es ist 5,23 Meter hoch und zeigt eine Jünglingsfigur in stehender Pose mit dem Reichsadler zwischen den Beinen und einem aufgeschlagenen Buch in der Hand.

Johann Joseph Görres, seit 1839 J. J. von Görres, wurde am 25.1.1776 in Koblenz geboren. Görres war einer der einflussreichsten (katholischen) politischen Publizisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
1814 gründete er in Koblenz die noch heute existierende Zeitung "Rheinischer Merkur". Bis 1816 war er Herausgeber des Blattes, das von der preußischen Regierung nicht zensiert wurde, um im Krieg gegen Napoleon die deutsche Öffentlichkeit zu mobilisieren.
Görres beeindruckte Napoleon mit seinem Einfluss als Publizist, so dass er von diesem als "fünfte feindliche Großmacht" bezeichnet wurde neben Russland, Großbritannien, Preußen und Österreich!

In Koblenz verdiente er auch einige Jahre seinen Lebensunterhalt als Physik-Lehrer am Gymnasium.

Von 1827 bis zu seinem Tod wirkte er als Professor in München, ohne jemals als Student einen akademische Abschluss erhalten zu haben.

Görres stirbt am 29. Januar 1848 in München.

Altes Regierungsgebäude


Altes Regierungsgebäude und Pegelhaus (hinter dem Schiff)

Das alte Regierungsgebäude liegt in den Rheinanlagen am Konrad-Adenauer-Ufer. Vor dem Gebäude steht der "Alte Rheinkran", das heutige Koblenzer Pegelhaus.
Das Alte Regierungsgebäude wurde 1902 bis 1906 gebaut und ist ein Erbe aus der Preußenzeit. Es wurde unter eigenhändiger Planbeteiligung Kaiser Wilhelms II. gestaltet.

Im Mittelalter stieß an dieser Stelle die Stadtmauer mit einem Viereckturm an den Rhein. Die markante Form des Baus bestimmt entscheidend das Bild der heutigen Rheinfront.

Altes Regierungsgebäude am Rheinufer, rechts mit Schiff "Deutsches Eck"

Der 158 Meter lange neo-romanische Bau beherbergte einst die preußische Provinzialregierung. Es entstand ein mächtiger Komplex um zwei Binnenhöfe mit Seitenflügeln. Die viergeschossige Hauptfront am Ufer ist in der Tradition barocker Schlossfassaden gestaltet. Durch die großen zueinander asymmetrischen Ecktürme und die bossierte Tuffsteinverkleidung der Fassaden hat das Gebäude eine kastellartige Wirkung.
Im Inneren befinden sich monumentale Treppenanlagen mit gewölbten Hallen und vorzüglichen Steinmetzarbeiten.


Seit 1961 befindet sich das Präsidium des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) in dem ehemaligen preußischen Regierungsgebäude.

Die gelungene Restaurierung des Gebäudekomplexes konnte 1993 abgeschlossen werden.



Rheinpegel Das Pegelhaus - heute eine Gaststätte
Pegeluhr

Das Pegelhaus von Koblenz befindet sich vor dem Alten Regierungsgebäude am Rhein.

Das achteckige Gebäude wurde 1611 erbaut als Kranhaus zum Be- und Entladen der Schiffe. Mit dem Ausbau der Moselwerft verlor das Kranhaus später zunehmend an Bedeutung und wurde schließlich nur noch als Pegelhaus genutzt.

Heute befindet sich im Pegelhaus ein Café. An der Hauswand neben dem Eingang
sind die Hochwassermarken aus den verschiedenen Jahrhunderten zu sehen, links davon steht die blaue Pegeluhr von 1887.

In unmittelbarer Nähe des Pegelhaus befinden sich die Anlegestellen der Ausflugsschiffe sowie der Fähre nach Ehrenbreitstein.
Hier fährt auch das Fahrgastschiff "Deutsches Eck" ab, dass in Pfaffendorf vor dem Hotel Merkelbach eine Anlegestelle hat.

Weindorf

Das Koblenzer Weindorf

Das Weindorf liegt an der Pfaffendorfer Brücke direkt am Rhein. Direkt dahinter befindet sich die Rhein-Mosel-Halle, die große Koblenzer Stadthalle mit dem Kongress-Zentrum in Koblenz.
Das Weindorf wurde 1925 erbaut
anlässlich der „Reichsausstellung Deutscher Wein“. Diese Ausstellung fand damals statt im Rahmen der Jahrtausendfeier des Rheinlands und war ein voller Erfolg. Koblenz, mitten in den großen deutschen Weinanbaugebieten gelegen wurde bald als Touristenattraktion bekannt.

Ursprünglich sollte das Weindorf nur für die Dauer der Wein-Ausstellung bestehen bleiben. Wegen der großen Beliebtheit bei den Koblenzern und den Besuchern gleichermaßen blieb es jedoch erhalten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Weindorf 1944 und 1945 völlig zerstört und 1951
wieder aufgebaut in etwas vereinfachter Form. 1982 wurde der Weindorfkomplex um das Mittelrheinhaus erweitert.

Im Weindorf befindet sich auch ein kleiner Weinberg und mehrere Fachwerkhäuser, die nach deutschen Weinanbaugebieten benannt sind.
Heute wird das Weindorf von einem privaten Gastronomen betrieben und ist insbesondere bei Touristen beliebt.

Kaiserin Augusta Denkmal

Die Kaiserin-Augusta-Anlagen
 
Das Kaiserin Augusta Denkmal und der Luisentempel (Salventempel) liegen in einer Parkanlage, ca. 1 km entfernt vom Weindorf und der Pfaffendorfer Brücke. Der Weg durch diese Parkanlage (Kaiserin-Augusta-Anlagen)  führt durch Wiesen und vorbei an Blumenanlagen und ist ein schöner Spaziergang. Ein Biergarten und ein Cafe liegen auf dem Weg.

Detail: Kaiserin Augusta Kaiserin-Augusta-Denkmal (Luisen-)Salvetempel

Das Kaiserin Augusta Denkmal und der Luisentempel (Salventempel) liegen in einer Parkanlage, ca. 1 km entfernt vom Weindorf und der Pfaffendorfer Brücke. Der Weg durch diese Parkanlage (Kaiserin-Augusta-Anlagen)  führt durch Wiesen und vorbei an Blumenanlagen und ist ein schöner Spaziergang. Ein Biergarten und ein Cafe liegen auf dem Weg.

Augusta, die Gattin von Kaiser Wilhelm I., verbrachte gerne Zeit in dieser von Ihr geschaffenen Parkanlage.

In diesem Jahr findet zum 2. Mal das Augusta-Fest in den Koblenzer Rheinanlagen statt.

Zwischen Kaiserin-Augusta-Denkmal und Weindorf gibt es Weinproben, Kutschfahrten, Musikbeiträge (klassische Musik, Chöre), (szenische) Führungen, Gastronomieangebote, Walk-acts, Angebote für Kinder, Informationsstände, Picknick-Wiese und vieles mehr.
Bei dem Augusta-Fest handelt es sich um einen Beitrag der Stadt Koblenz zu dem World Heritage Day, der seit 2005 alljährlich am ersten Sonntag im Juni begangen wird.
Das Augusta-Fest wird zu Ehren Kaiserin Augustas, der Begründerin der Koblenzer Rheinanlagen, ins Leben gerufen. Die nach ihr benannten Anlagen schenkte sie im Jahre 1865 unserer Stadt. Auch in anderen Bereichen unterhielt Kaiserin Augusta gute Kontakte zu der Koblenzer Bevölkerung und engagierte sich sehr für die Stadt und ihre Bürger.
Der 200. Geburtstag der Kaiserin, die am 30. September 1811 als Prinzessin von Sachsen-Weimar geboren wurde, fällt in das "Buga-Jahr" 2011. Aus diesem Anlass sollen im Rahmen der Bundesgartenschau und auch bereits in ihrem Vorfeld Veranstaltungen stattfinden, die auf Kaiserin Augustas vielfältiges Engagement für Koblenz hinweisen.


Von der Königshalle (Pfaffendorfer Brücke) bis zum Platz an der Operette auf dem Rhein (Rheinlache)

Die Koblenz-Touristik feierte 2006 mit ihren Kooperationspartnern die Premiere der Veranstaltung "Augusta-Fest" im Rahmen des "World Heritage Day" der UNESCO-Kommission und des Vereins "Welterbestätten Deutschland e.V.", der seit 2005 alljährlich am ersten Sonntag im Juni begangen wird. Hierbei stehen die UNESCO-Weltkultur-erbestätten im Fokus des öffentlichen Interesses.

Das August-Fest wird zu Ehren der Kaiserin Maria Luise Augusta Katharina, Prinzessin und Königin von Preußen (1811 - 1890), gefeiert. Die Gattin von Kaiser Wilhelm I. lebte mit ihrer Familie von 1850 - 1858 (in seiner Zeit als Generalgouverneur des Rheinlandes) im Koblenzer Schloss. Nach der Ernennung Wilhelm I. zum Kaiser (1861) besucht Augusta weiterhin die Stadt Koblenz und engagiert sich in vielfältigen Bereichen. So "schenkt" sie im Jahre 1865 der Stadt die Rheinanlagen, die von dem preußischen Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau als Berater gestaltet wurden. Im Jahre 1896 wurde das Kaiserin-Augusta-Denkmal enthüllt, das von dem Karlsruher Prof. Moest und dem Architekten Bruno Schmitz, dem späteren Schöpfer des Deutschen Ecks geplant und ausgeführt wurde.



Dem Salve- oder Luisentempel gegenüber ist der Ausgangspunkt der historischen Rheinanlagen, der Luisenplatz. Hier wurde am Mittag des 18. Oktobers 1896 das letzte Monument zur Erinnerung an die mittlerweile verstorbene Kaiserin enthüllt. Das Erinnerungsmal zeigt die sitzende Potraitstatue Augustas in antikem Gewand aus carrarischem Marmor in anderthalbfacher Lebensgröße im siebzigsten Lebensjahr, umgeben von einer Pergola, an deren Enden zwei kleine Brunnen stehen. Die sitzende Figur hat von der Fußplatte bis zum Scheitel eine Höhe von zwei Metern und steht auf einem 1,35 Meter hohen Sockel. Die Sockelplatte ist 1,5 Meter lang und einen Meter breit.
Geplant und ausgeführt wurde das Denkmal vom Karlsruher Bildhauer Professor Friedrich Moest und vom Architekten Bruno Schmitz, dem späteren Schöpfer des Deutschen Ecks.

Auf der Rückseite, einem Blumenbeet zugewandt, ist eine Aufschrift in das Mal eingehauen:
Der unvergeßlichen Kaiserin Augusta

Die dankbare Bürgerschaft der Residenzstadt Coblenz

Die dankbaren Koblenzer errichteten 1896 ihrer sehr beliebten Kaiserin nach ihrem Tode das oben abgebildete Denkmal. Zu den Kosten von 120.000 Goldmark spendete die Koblenzer Bevölkerung 100.000 Mark.




"Das Kaiserin-Augusta-Denkmal liegt einen Kilometer entfernt vom Weindorf. Der Weg dorthin führt durch Wiesen und vorbei an Blumenanlagen.
Augusta, die Gattin von Kaiser Wilhelm I., verbrachte gerne Zeit in dieser von Ihr geschaffenen Parkanlage. Nach Ihrem Tod ließ die Stadt zum Dank und Gedenken an die beliebte Herrscherin dieses Denkmal errichten."

Das Erinnerungsmal zeigt die sitzende Potraitstatue Augustas in antikem Gewand aus carrarischem Marmor in anderthalbfacher Lebensgröße im siebzigsten Lebensjahr, umgeben von einer Pergola, an deren Enden zwei kleine Brunnen stehen. Die sitzende Figur hat von der Fußplatte bis zum Scheitel eine Höhe von zwei Metern und steht auf einem 1,35 Meter hohen Sockel. Die Sockelplatte ist 1,5 Meter lang und einen Meter breit.

Geplant und ausgeführt wurde das Denkmal vom Karlsruher Bildhauer Professor Friedrich Moest und vom Architekten Bruno Schmitz, dem späteren Schöpfer des Deutschen Ecks.

Auf der Rückseite, einem Blumenbeet zugewandt, ist eine Aufschrift in das Mal eingehauen:
Der unvergeßlichen Kaiserin Augusta

Die dankbare Bürgerschaft der Residenzstadt Coblenz
Errichtet 1895-1896

Augusta Marie Luise Katharina von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811-1890) war die Ehefrau Kaiser Wilhelms I. und deutsche Kaiserin und Königin von Preußen.
Augusta fühlte sich in Koblenz wohl; hier hatte sie endlich die Gelegenheit, ein Hofleben zu gestalten, wie sie es aus ihrer Kindheit am Weimarer Hof gewöhnt war. Sie ließ nach ihrem Einzug in das Kurfürstliche Schloss 1856 die nach ihr benannten Koblenzer Kaiserin-Augusta-Anlagen von den beiden bedeutendsten preußischen Gartenbaukünstlern Peter-Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau planen und realisieren.

Augustas tolerante Haltung gegenüber dem Katholizismus beäugt, die in der Koblenzer Zeit besonders offensichtlich wurde – eine Haltung, die man in einer Zeit, als die religiöse Konfession noch eine große Bedeutung hatte, bei einer preußisch-protestantischen Prinzessin als unpassend empfand. So unterstützte sie beispielsweise den Bau eines Wallfahrtsorts in Arenberg durch Pfarrer Kraus. Ihre vorurteilsfreie Anerkennung der Arbeit katholischer Wohlfahrtsvereine und Krankenhäuser legten insbesondere ihre Gegner im protestantischem Berlin zu ihren Ungunsten aus. Bismarck kritisierte ihre offene Haltung gegenüber Katholiken scharf.
Die Koblenzer Bevölkerung liebte die Kaiserin Augusta gerade wegen dieser offenen Haltung gegenüber der mehrheitlich katholischen Bevölkerung.
Kaiserin Augusta besuchte alljährlich bis wenige Wochen vor ihrem Tod die Stadt Koblenz, ihr "rheinisches Potsdam", wo Sie sich zu Hause fühlte.


Der Luisen- oder Salvetempel (erbaut um 1890) in unmittelbarer Nähe erinnert ebenfalls an Kaiserin Augusta. Die Sitzbank im Innern des achteckigen Pavillons ist umgeben von acht gusseisernen Säulen geschmückt mit Lorbeerkränzen.

Das Denkmal, von Kriegseinwirkungen völlig verschont geblieben, wurde 1979 mit einem finanziellen Aufwand von 72 000 D-Mark totalrenoviert. Vorgeschlagen wurde auch, eine Infotafel aufzustellen, die die Geschichte des Denkmals und der Rheinanlagen vorstellt, da schon zu diesem Zeitpunkt die außerordentliche Rolle Kaiserin Augustas nicht mehr präsent sei. Dieser Vorschlag geriet bereits wenig später in Vergessenheit.



















Rittersturz (Stadtplan)

1948 fand hier die sogenante Rittersturzkonferenz statt, die zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland führte.

Das Berghotel, auf dem die Konferenz stattfand, existiert heute nicht mehr. Es mußte 1974 abgerissen werden.

Seit 1978 erinnert an gleicher Stelle ein Denkmal an diesen geschichtsträchtigen Ort. (mehr...).



Kirchen

Die sehenswerten Kirchen von Koblenz spiegeln verschiedene Bauepochen von der Romanik bis zum Barock wider.

 

Pfarrkirche Herz-Jesu (Stadtplan)

Die Herz-Jesu Kirche wurde von 1900-1903 erbaut.

1944 Zerstörung,

1952/1953 Wiederaufbau.


Koblenz, Herz-Jesu-Kirche
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Jesuitenkirche, Jesuitenplatz (Stadtplan)

Wo sich heute die Jesuitenkirche befindet, besaßen bereits 1250 Zisterzienserinnen eine Kirche sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

1580 übergab der Trierer Erzbischof den gesamten Klosterbezirk dem Orden der Jesuiten.

1588 bis 1592 erneuerten die Patres die Klostergebäude und bauten sie zu einem Jesuitenkolleg aus.

1613-1617 erbauen sie eine neue Kirche im 'Rheinischen Jesuitenstil', von der bis heute das Portal erhalten blieb.

1670 wird der Ostflügel hinzugefügt und um 1700 der zweiflügelige 'Schulbau', das heutige Koblenzer Rathaus. Vor der Kirche erstreckte sich zur Jesuitengasse hin bis 1699 ein Friedhof.

1944 wird die Kirche bis auf die Westfassade zerstört.

1958/1959 erfolgte der Neubau nach Plänen des kölner Kirchenbaumeisters Gottfried Boehm.


Liebfrauenkirche (Stadtplan)

Die romanische Kirche wurde zwischen 1170 und 1250 über römischen, fränkischen und karolingischen Fundamenten errichtet. Sie ist seit dem 5. Jahrhundert Tauf- und Mutterkirche von Koblenz.

Auf dem Nikolausaltar ist eine alte Darstellung von Koblenz zu sehen.

Die Kirche geht in ihren Anfängen auf eine spätantike Halle der Zeit des Kaisers Valerian (364-375) zurück. Nach dem Abzug der Römer benutzten die Christen im 5./6. Jahrhundert diese Halle als Kirche.

Im 8. Jahrhundert wird auf dem gleichen Areal eine größere Kirche gebaut, der sich im 9./10. Jahrhundert der Vorgängerbau der heutigen Kirche anschloss.

Anfang des 13. Jahrhunderts kam der Westtrakt mit den beiden Türmen dazu.

Im 15. Jahrhundert werden die Türme aufgestockt.

1404-1431 wird der hochgotische Chor errichtet.

Nach der Beschießung von 1688 werden die Türme mit barocken Zwiebelhauben versehen, die heute ein Wahrzeichen von Koblenz sind.

1944 Zerstörung

1950 Wiederaufbau

1971-1974 Renovierung

2000 Innenrestaurierung


Evangelische Pfarrkirche St. Florin, Florinsmarkt (Stadtplan)

Die Florinskirche ist eines der ältesten kirchlichen Gebäude in Koblenz. Es handelt sich um eine romanische dreischiffige Basilika mit hochragender Doppelturmfassade. Der Chor steht auf den Resten eines Römerturms, der Bestandteil der Stadtbefestigung war.

949 Gründung des Chorherres-Stifts durch Herzog von Schwaben aus dem fränkischen Geschlecht der Konradiner.

Um 1100 wurde die ehemalige Stiftskirche anstelle eines ottonischen Vorgängerbaus aus dem 10. Jahrhundert von Erzbischof Bruno von Trier errichtet und in der Folgezeit mehrfach verändert.

1350 wird der gotische Ostchor angebaut.

1688 beschießen Franzosen Koblenz im pfälzischen Erbfolgekrieg. Brand, Einsturz der Türme und des Kirchengewölbes.

1711 Wiederaufbau. Die vormals flache Decke wird durch ein gotisches Gewölbe ersetzt.

1794 beschlagnahmen französische Revolutionstruppen die Kirche.

1802 wird das Stift von den Besatzern aufgelöst. Der Kreuzgang wird abgerissen und das Gebäude soll fortan als Magazin genutzt werden.

1807 gelangt die Kirche in den Besitz der Stadt Koblenz.

1818 übergibt König Friedrich Wilhelm III. den Bau der evangelischen Gemeinde.

1824 und 1898 erfolgen Renovierungen

1899 wurden die nach einem Brand (1791) aufgesetzten Turmhelme durch Spitzdächer ersetzt.

1929/30 wird eine umfassende Erneuerung im Inneren durchgeführt.

1944 wird sie im Krieg schwer beschädigt.

1950-1957 werden die Schäden behoben.


katholische Pfarrkirche St. Kastor, Kastorplatz (Stadtplan)

Die Dreischiffige Basilika St. Kastor wurde im Jahre 1209 geweiht. Die ehemalige Stiftskirche in der Nähe des Deutschen Eck ist die künstlerisch bedeutendste Kirche in Koblenz.

In den Untergeschossen der beiden aus dem 1. bis 12. Jahrhundert stammendn Westtürme sind bis heute Reste des 836 geweihten Vorgängerbaus erhalten geblieben (817-836 unter Erzbischof Hetti von Trier erbaut). 842 fanden hier Verhandlungen der Gesandten der Söhne Ludwigs des Frommen statt, die schließlich zur Teilung des fränkischen Reichs im Vertrag von Verdun (843) führten.


Koblenz, Kastorkirche
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

1496-1499 wurden noch Mittelschiff und Vierung gewölbt.

1944 wurde das Gebäude im Krieg zerstört.

1948-1955 erfolgte der Wiederaufbau.

am 30. Juli 1991 erhob Papst Johannes Paul II. die Kastorkirche zur Basilica Minor.




 

Koblenz - 2000 Jahre Geschichte und mehr ...


Kurz nach der Zeitenwende haben die Römer an der Moselmündung ein Erdkastell errichtet. „Ad confluentes“, bei den Zusammenfließenden, wurde es genannt. Nach dem Fall des Grenzwalles Limes gewann die befestigte Römerstadt Confluentes große strategische Bedeutung als Grenzfeste.
 

Seit damals ist Koblenz ein für Verkehr, Wirtschaft und Politik wichtiger Platz geblieben. Die Franken richteten hier im 5. Jahrhundert einen Königshof ein.

 

 

 

Im 10. Jahrhundert entstand am jenseitigen Rheinufer die erste Burganlage auf dem Ehrenbreitstein, die im Besitz der Erzbischöfe von Trier über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut wurde. Nach der Zerstörung in der Franzosenzeit wurde unter preußischer Herrschaft  ab 1815 die heutige Festung Ehrenbreitstein errichtet.

 

 

 

Das zweite Wahrzeichen von Koblenz, das Deutsche Eck an der Moselmündung mit seinem Reiterstandbild, erhielt seinen Namen schon im 13. Jahrhundert, als sich die Deutschordensritter ganz in der Nähe niederließen. Im Deutschordenshaus befindet sich heute ein Museum für moderne Kunst. Obwohl weitgehend aus dem Stadtbild verschwunden, finden sich Reste der Stadtmauer einschließlich ihrer römischen Teile noch immer an verschiedenen Stellen. Zu den eindrucksvollsten romanischen Kirchenbauten zählt die 836 geweihte St. Kastor-Basilika mit ihren reichen Kunstschätzen.

 

 

 

Zu den markantesten Bauten am romantischen Moselufer gehören die alte Burg aus dem 13. Jahrhundert und die steinerne Balduinbrücke.

 

Die alte Hauptpfarrkirche von Koblenz, die Liebfrauenkirche im Herzen der Altstadt vereint Romanik, Gotik und Barock. Trotz vieler Zerstörungen in den Kriegen des 17. Und 18. Jahrhunderts und zuletzt während des Zweiten Weltkriegs, haben sich in der Stadt glücklicherweise noch immer reizvolle Fassaden erhalten wie sie  die Häuser am Alten Kaufhaus, am Plan und in der Löhrstraße zeigen. Das weiträumige Schloss in den Rheinanlagen ließ der letzte Trierer Kurfürst  1786 im Stil des Klassizismus erbauen.




Das Obere Mittelrheintal - ein Erbe der Menschheit


Am 27. Juni 2002 hat das Welterbekomitee der UNESCO die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal zwischen Bingen/ Rüdesheim und Koblenz zum Weltkulturerbe erklärt. Das Welterbekomitee der UNESCO würdigte das Obere Mittelrheintal als "Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit". Die Landschaft weist einen außerordentlichen Reichtum an kulturellen Zeugnissen und Assoziationen historischer wie auch künstlerischer Art auf. Seine besondere Erscheinung verdankt das Mittelrheintal einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft, andererseits der Gestaltung durch den Menschen. Seit zwei Jahrtausenden stellt das Mittelrheintal einen der wichtigsten Verkehrswege für den kulturellen Austausch zwischen der Mittelmeerregion und dem Norden Europas dar.

Burgen und Schlösser

Das Mittelrheintal ist berühmt für seine einzigartige Burgendichte. Von fast jedem Ort ist zumindest eine Burg zu sehen. Jede dieser Burgen ist anders,- auch wenn man den Eindruck hat, daß sie alle ähnlich aussehen. Gebaut wurden die meisten von ihnen im 12. und 13. Jahrhundert. Einige wurden bereits in ihren ersten Jahren zerstört, da Raubritter dort ihr Unwesen trieben. Im Hochmittelalter waren sie Zentrum des kulturellen und politischen Lebens an für Handel und Verkehr zentraler Stelle. Der Dreißigjährige Krieg (1618-48) , die Truppen Ludwigs XIV (1888/89) und die Kämpfer der Revolutionsarmee (Ende des 18. Jahrhunderts) versetzten fast allen mittelrheinischen Burgen den Todesstoß. Die Ruinen standen in der Folgezeit Tieren und Pflanzen als Lebensraum zur Verfügung. Als im 19. Jahrhundert die Rheinromantik ausbrach und Adlige und reiche Industrielle glaubten, die Ruinen wieder aufbauen zu müssen, entstanden Schlösser im Stile der englischen Neuromantik. Heute werden die meisten Burgen genutzt als Hotels, zur Gastronomie, zu Wohnzwecken oder als Museen mit Führungsangeboten. Lediglich vier Ruinen blieben neben den 20 im Mittelalter gebauten Burgen im Oberen Mittelrheintal nach ihrer Zerstörung weitestgehend unberührt.

Koblenz

Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, am weltweit bekannten Deutschen Eck, liegt eine der schönsten und ältesten Städte Deutschlands: Koblenz. Vier Mittelgebirge mit Wald-, Grün- und Wasserflächen bilden den Rahmen für die einzigartige Kulisse rund um die Stadt Koblenz. Zeugnisse der über 2000jährigen Geschichte der Stadt sind Kirchen, Schlösser. ehemalige Adelshöfe und herrschaftliche Bürgerhäuser. Enge Gassen, romantische Winkel und einladende Plätze bezaubern Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt. Koblenz ist heute das wirtschaftliche und kulturelle Oberzentrum am Mittelrhein und damit Drehscheibe des internationalen Fremdenverkehrs.


Fahrgastschiff "Deutsches Eck"

Direkt am Rhein unterhalb des Hotels finden Sie die Anlegestelle des Fahrgastschiffs "Deutsches Eck". Genießen Sie in einem stilvollen Ambiente eine romantische Schiffahrt, vorbei an Burgen und Schlössern. Machen Sie den Tag für sich zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

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  Hotel Merkelbach

Beschreibung und Preise


 

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  • Wochenkarte

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